ein tauglich ding

Zu Blended Learning ist in den letzten Jahren viel geschrieben worden. Ich fokussiere zielgerichtet die Suche nach einem Ausgangspunkt für die Weiterarbeit. Dem flexiblen Lernen wird in Gesellschaften, die sich ständig in Transformationsprozessen befinden, eine wichtige Bedeutung beigemessen. Jones-Devitt (2015) konkretisiert dieses flexible Lernen mit konkreten Aspekten, wie der Wahl von Lernformen, der Lernzeiten und der Lernorte (vgl. S.4). Digitale Medien sind für die Konzeptualisierung eines solchen Lernens unabdingbar (vgl. Städeli et al. 2021, S.61.), was uns zu Blended Learning führt.

Cronje (2020) findet in seiner Analyse von wissenschaftlichen Artikeln, die bis 1999 zurückreichen, keine Hinweise darauf, dass es eine klare Definition von Blended Learning gibt, die das Lernen in den Mittelpunkt stellt (vgl. S.115). Zumeist wird die Mischung von Online und Präsenz und unterschiedlichen Lernmedien und -technologien betont, zum Lernen an sich finden sich kaum Hinweise. Discroll (2002) liefert passend für unsere Nachfrage eine genauere Definition, die Folgendes umfasst:

  • To combine or mix modes of Web-based technology (e.g., live virtual classroom, self-paced instruction, collaborative learning, streaming video, audio, and text) to accomplish an educational goal. 

  • To combine various pedagogical approaches (e.g., constructivism, behaviorism, cognitivism) to produce an optimal learning outcome with or without instructional technology.

  • To combine any form of instructional technology (e.g., videotape, CD-ROM, Web-based training, film) with face-to-face instructor-led training. 

  • To mix or combine instructional technology with actual job tasks in order to create a harmonious effect of learning and working. (Driscoll 2002, S.54)